Das Spanishe Pferd

Kurze Geschichte des Spanischen Pferdes

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Das reinrassige spanische Pferd – besser bekannt als Andalusier – ist eine der ältesten Pferderassen der Welt. Die P.R.E. wurde von fremden Einflüssen nicht verschont, weil die Phönizier, die Griechen, die Karthaginienser und die Kelten, die Römer, die Goten, die Byzantiner und die Mauren ebenfalls an der Halbinsel angekommen sind. Im Laufe der Geschichte spielte das iberische Pferd und Kavallerie eine hervorragende Rolle. Die erste schriftliche Dokumentation der klassischen Reitkunst stammt von Xenophon aus v. Chr. G. 433-355, und in dieser Zeit ist auch die spanische Reitkultur entstanden.

Das spanische Pferd ist heutzutage äußerst beliebt - die Rasse ist in Deutschland, Belgien, Neapel und England vorzufinden und wurde als Basis in der Zucht anderer Pferderassen verwendet. Auf dieser Weise sind die folgenden Rassen entstanden: der Kladruber, der Lipizzaner und der Fredriksborger, und auch der Hackney, der Norfolk, der Cleveland bay und der Connemara in England, und außerdem spielten sie eine erhebliche Rolle in der Zucht der Vollblüter, indem die königlichen Stuten (Royal Mares) von spanischen Vorfahren stammen.

Am Ende des 15. Jahrhunderts, mit der Entdeckung von Christoph Kolumbus sind die spanischen Pferde Vorfahren der Amerikanischen Pferderassen geworden (wie z. B.: Mustang, Appaloosa, Criollo, Paso, Pinto und Quarter horse, Paso fino, Paso peruano, u.s.w.). Die spanische Reitkunst entfaltete sich im 16. Jahrhundert, während der Regierung von Philip II. Anfang der Barockperiode hatte der ganze europäische Adel spanische Pferde gehabt.

Die spanischen Reitschulen wurden nacheinander gegründet: die erste Akademie von Frederico Grisone entstand in Neapel im Jahre 1532, später die Reitschule von Pluvinel im Jahre 1594 in Versailles, dann die Wiener Spanische Hofreitschule im Jahre 1562, und auf dem Gebiet des heutigen Tschechien wurde das Kladruber Gestüt gegründet, und in Slovenien im Jahre 1580 das Lipizzaner Gestüt.

Die Blutlinie der Cartujano ist - wegen der Legenden rund um die Rasse - das interesssanteste und berühmteste spanische Pferd. Die Rasse wurde im Mittelalter von den Mönchen in Cartujano ins Leben gerufen, neben Jerez. Während der Zeit Napoleons haben die Franzosen wertvolle Zuchtpferde von den Spaniern gestohlen, aber den Mönchen ist es gelungen, die Cartujano-Pferde zu verstecken. Im Jahre 1834, als das Vermögen der Kirche enteignet wurde, ging das Gestüt in den Besitz der Familie Zapata über. Später haben berühmte, auch heute exisiterende Gestüte die Pferde und die Blutlinie übernommen, wie zum Beispiel das Gestüt Romero Benitez, Terry, Robert Osborne, Hierro del Bocado, usw.

Das spanische Pferd, das für 400 Jahren die edelste Rasse war, ist in der modernen Zeit mit der Entwicklung des Leistungsports und wegen der auf der iberischen Halbinsel zwischen 1987 und 1992 charakteristischen Pferdepest in die Vergessenheit geraten. Das erste Zuchtbuch wurde 1913 gegründet, aber damals gab es keinen einheitlichen Rassenstandard. Die Namen der Pferderassen wurden anhand den Provinzen gegeben: z. B. Lusitanien, Galizien, Andalusien, Levantinien, usw. Im Jahre 1967 teilte sich das spanische und das lusitanische Zuchtbuch.

Seit den 80er Jahren erlebt die P.R.E. ihre Renaissance. Immer mehr Menschen fühlen sich zu dieser Rasse hingezogen. Im Jahre 1973 ist das Spanische Reitschule von Jerez gegründet und die Zahl der Privatgestüte steigt explosionsartig. Der Standard des spanischen Pferdes wird festgestellt, dank den Züchtern, die sich nicht haben beeinflussen lassen durch die Trends der modernen Zucht. Es ist ihnen zu danken, dass die P.R.E. auch heutzutage eine wichtige Rolle im spanischen Leben und Kultur spielt.





Spanische Reitkultur

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Die spanische Reitkultur ist nicht nur eine der ältesten, sondern eine der reichsten Reitkulturen der Welt. Das iberische Pferd und die iberische Pferdekunst spielte immer eine wichtige Rolle im Laufe der Geschichte. Diese Rasse war überall auf der Welt verbreitet und diente als Basis für verschiedene Pferderassen in Europa und Amerika zugleich. Die spanische Pferdekunst spielte überall eine wichtige Rolle – deshalb ist die Basis des Westernreitens der spanische Vaquero Stil geworden, und deshalb sind europaweit auch heute exisiterende spanische Reitschulen gegründet.

Wenn man das Wort Spanien hört, denkt man sofort an die Stierkämpfe, aber nicht viele wissen, dass es auch eine andere Art des Strierkampfes gibt, der Rejoneo, wobei die Parteien zu Pferd kämpfen (der Torreador zu Fuß ist nicht mit dem Picador zu verwechseln).

In Spanien ist der Stierkampf nicht nur eine Tradition, die von weniger bewahrt wird, sondern genießt große Popularität und wird wirtschaftlich unterstützt. Der Stier, der ausgesprochen für dieses Ziel, im ganzen Land auf großen Landgütern gezüchtet wird, heißt Toro bravo. Die kleinere Dörfer, die keine eigene Plaza haben (wo der Stierkampf stattfindet) können eine Mobilplaza mieten, die nahezu immer voll sind. Die berühmte Toreros sind ebenso bekannt wie die Fußballspieler. In der Hauptsaison, von Mai bis Oktober gibt es zahlreiche Stierkämpfe in Spanien, im Allgemeinen im Rahmen eines Stadtfestes oder Dorffestes. Wenn die Saison zu Ende ist, fahren die meisten Toreros nach Lateinamerika, weil die Saison dort erst zu dieser Zeit anfängt.

Die meisten Stierkämpfe verlaufen mit Hilfe von Toreros zu Fuß, obwohl es heutzutage immer mehr Stierkämpfer zu Pferd gibt (allein in Spanien mehr als 100). Das Unterschied zwischen diesen zwei ist, dass der Matador (Torero zu Fuß) mit dem Stier auf dem Boden kämpft, und sein Helfer, die Banderillero mit dem Stier mit einer Banderilla kämpft, und der Picador (ein Reiter mit gepanzerntes Pferd und mit einer langen Lanze) den Stier entkräftet. Im Gegensatz dazu kämpft der Rejoneador zu Pferd mit dem Stier, er ist ganz allein und kann erst dann absteigen, wenn er nach mehreren Versuchen den Stier mit der Espada del morte nicht stechen kann – in diesem Fall soll der Kampf vom Boden beendet werden. Der Rejoneador hat auch Helfer dabei, aber sie können nur bei der Steuerung des Stieres mitwirken.

Ein Kampf dauert ungefähr 15 Minuten, inzwischen kann der Reiter mehrmals Pferde tauschen. Das Publikum und ein Richter bewertet den Kampf, dementsprechend kann der Reiter Applaus, ein Stierohr, zwei Stierohren, und nach einem spektakulären, eleganten und braven Kampf den Schwanz des Stieres erhalten. Das Publikum verlang den Preis mit weißen Taschentüchern, und der Richter soll dieses Signal bei der Entscheidung berücksichtigen. Das Fleisch des Stieres wird nach dem Kampf außerhalb der Arena verkauft. Die größte Ehre im Leben eines Toreros ist, wenn er in der Arena Las Ventas in Madrid kämpfen darf, und die Arena durch das größte Tor, das Porta Grande verlassen darf, das nur für den besten geöffnet wird.

Für diesen Zweck werden die Pferde nach mehreren Kriterien ausgewählt. Neben der Wendigkeit, der Schnellheit, der Kraft und der Ausdauer braucht der Reiter und sein Pferd gegenseitiges Vertrauen, und nicht zuletzt Tapferkeit, weil der Rejoneador sich um den Stier mit Banderillas in der Hand herum drehen muss.

An den Tagestrainings gewöhnen sich die Pferde an die Stiere, und gerade deshalb hat jeder Rejoneador mindestens einen Stier zu Hause, der zwar angreift, aber mit der Angriff rechtzeitig aufhört, und damit das Pferd ermutigt. Sonst trainieren die Reiter mit einer Stierimitation. Die Reiter gehen mehrmals zu die Nachbarhöfe, um mit jungen Stiere zu üben, aber ohne diese zu töten. Daneben legen sie einen besonderen Akzent darauf, dass sie das Publikum Unterhaltung bieten - sie geben dem Kampf eine Farbe mit Elementen der Hochschule, das unter diesen spezifischen Umständen besonders schwer für Reiter und Pferd ist.

 Einige Tage vor dem Kampf beginnen die Vorbereitungen. Die Ausrüstungen werden gereinigt, Banderillas werden verfertigt, die Dolche werden verschäft und die Pferde werden dekoriert (unmittelbar vor dem Kampf). Dann kommt der große Tag: die Pferde machen sich auf den Weg (gewöhnlich um 6-10 Uhr) mit den Reitern und seiner Begleitung. Vor dem Kampf sollen die offizielle Dokumente präsentiert werden, und der Toreador ist verpflichtet, drei ofiziell registrierte Banderilleros (Mithelfer) mitzubringen. Die Organisatoren kaufen üblicherweise sechs Stiere von den Züchtern, die unter den eingeladenen Matadoren ausgelost werden. Dann beginnt das Ritual, man hört die Paso Doble, die Toreros und die Stiere werden gefeiert. Es kann passieren, das ein Stier nach dem Kampf (in kleineren Dörfern) herausgelassen wird um das Volk zu vergnügen. Der Kampf mit den Stieren hat viele Formen; es ist weniger beliebt, und viele sind dagegen, dass die Stiere anlässlich Festivals auf den Strassen der Städte losgelassen werden. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Pamplona. Auf jeden Fall hat der Stierkampf nicht nur in Spanien eine Tradition, sondern auch in Süden Frankreichs, in Lateinamerika und in Portugalien. In dem letzteren Land darf der Stier nicht getötet werden.

Die Aufgabe der Erziehung und Training der Stiere wird seit undenkbarer Zeit durch die Vaqueros erfüllt, und dabei bedeuten die Pferde eine unentbehrliche Hilfe. Die Vaquero Pferde können Pferde reiner spanischer Rasse sein oder sogenannte Cruzados, d. h. Mischrassen, die durch Kreuzung entstehen (heutzutage werden spanische Pferde mit Araber und Vollblüter gekreuzt). Die Cruzados sind meistens Wallach Pferde, sogenannte Jacas, die sehr schlank sind und einen geschnittenen Schwanz haben. Das Hilfsmittel der Vaqueros ist die Garrocha, eine lange Lanze, mit der die Stiere getrieben werden. Der Vaquero Stil ist ein beliebter Reitstil auch außerhalb der Welt der Stierzucht. Heute werden schon Wettbewerbe für die Anhänger dieses Stils organisiert. An diesen Wettbewerben wird nicht nur die Leistung, sondern auch die Ausrüstung der Pferde und die Kleidung der Reiter beurteilt. Der Reiter sitzt in Sombrero und Traje Corto (traditionale Volkstracht) in dem Vaquero-Sattel (Vorfahrer des Western-Sattels) und hält die Vaquero Zügel (mit einem Stangengebiss), und reitet mit einer Hand. Der Wettbewerb besteht aus folgenden Gangarten: Galopp und Schritt, der Trab wird nur bei der Ausbildung verwendet.

Der Begriff der spanischen Reitschule stammt von –wie die Name verrät – der iberischen Halbinsel. Heute gibt es nur einige Institutionen, die die klassische Form des Reitens, den Barockstil und die Hohe Schule bewahren und pflegen – diese stammen aus der alten Taktik und sind Väter der heutigen Dressur.

Die älteste von diesen ist die spanische Hofreitschule von Wien, aber nicht weniger berühmt ist die Reitschule von Saumur in Frankreich, von Lissabon in Portugalien, und von Jerez in Spanien.

In diesen Schulen sind die Methode des klassischen Reitens zu betrachten, worüber zuerst Xenophon und später Pluvinel, Guéreniér und anderen große Persönlichkeiten geschrieben haben. Hier kann man die perfekte Schulspringen kennenlernen, die die höchste Form des Reitens bedeuten: Levade, Pesade, Terre á terre, Courbette, Croupade, Ballotade und Capriole, und der spanische Schritt, der den Namen des Landes trägt.

Die Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre in Jerez ist seit 1973 die offizielle Spanische Hofreitsche von Andalusien, in der insgesamt 20 Instruktoren unterrichten 5-5 talentierte Reiter innerhalb von 4 Jahrgängen. Es stehen mehr als 160 spanische Hengste zur Verfügung in den schönen Barockställen, die in dem Schlossgarten des ehemaligen Herzogs Abrantes aufgebaut zu finden sind. Die Reiter der Schule sind weltweit beliebt und respektiert. Wenn sie nicht die Pferde der königlichen Reitschule ausbilden, reiten sie die junge Pferde der vielen spanischen Züchter.
Die Meister von Jerez nehmen an modernen Sportereignisse auch teil. An den Olympischen Spielen in Athen hat die spanische Equipe, deren zwei Mitglieder (Rafael Soto und Ignacio Ramblas) Reiter der spanischen königlichen Reitschule waren, die Silbermedaille gewonnen, und Rafael Soto war mit seinem P.R.E. Hengst Invasor 8. in der Einzelwertung.
In Spanien gibt es außer den Reitern der königlichen Reitschule noch viele, die sich mit Pferden beschäftigen und diese Tradition seit Generationen bewahren und weitergeben. Die traditionale Form des Reitens ist auch unter den jungen Leuten sehr populär, und ist ein Teil der sogenannten Ferie. Wer schon solch ein Ereigniss besichtigt hat, konnte herrliche Auftritte sehen, wo die Flamenca-Mädchen tanzen, Flamenco-Gitarre zu hören sind, und andalusische Hengste, ihre Reiter und prachtvolle Gespanne erscheinen.
Für diejenigen, die Pferde lieb haben, aber vor allem für die Züchter sind die Zuchtschauen untentbehrliche Sehenswürdigkeiten. Die reinrassigen spanischen Pferde (P.R.E.) wurden insgesamt mit 120 Thausend Stuten gezüchtet, nicht nur in Andalusien, sondern auch in dem ganzen Land, und deshalb finden zahllose Zuchtschauen in all den Regionen des Landes statt. Die Hengste und Stuten werden nach äußerlichen Merkmalen und Bewegung beurteilt. Im Fall der Hengste ist Rittigkeit auch ein wichtiger Entscheidungsfaktor.
An den wichtigen internationalen Schauen dürfen ausländische Züchter ebenfalls teilnehmen. Das größte solche Ereignis findet im November jedes Jahres in Sevilla, in dem Kongresspalast statt. Der SICAB ist ein weltweites Treffen der Züchter reinrassiger spanischen Pferde. Für das einwöchige Ereigniss kommen P.R.E. Züchter aus dem ganzen Welt mit ihren Pferden. Neben diesen Schauen kann das Publikum Shows, Dressurwettbewerbe und Gespannfahren auf Weltniveau betrachten, und die Züchter können sich in dem Ausstellungsraum informieren und von den zahlreichen Pferdeprodukten etwas kaufen.
 





Merkmale der Pferde Reiner Spanischer Rasse

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Rassenportrait - Merkmale und Eigenschaften der Pferde Reiner Spanischer Rasse


Die Grösse des reinrassigen spanischen Pferdes (P.R.E.) beträgt durchschnittlich 1,54-1,65 m. Quadratischer Körperbau, hoch gesetzter, muskulöser, breiter und runder Hals, kurzer, gerader, muskulöser Rücken sind charakteristisch für diese Rasse. Die Kruppe ist lang, rund und muskulös mit tiefem Schweifansatz. Der Kopf ist gerade bis subkonvex, vom Stirn bis zur Nase leicht gewölbt; große, ausdrucksvolle, lebhafte Augen. Besonderes Kennzeichen dieser Rasse ist der lange, lockige oder gerade Schweif und Mähne. Die Farbe ist meistens Schimmel, aber in letzter Zeit sind Braun und Rappe immer beliebter, und seit 2001 ist auch der Fuchs anerkannt, mit möglichst wenigen Marken.


Dank des Körperbaus ist das Pferd sehr wendig und für die versammelten Aufgaben sehr gut geeignet. Sehr lernfähig, anpassungsfähig und gut handhabbar, zugleich aber auch temperamentvoll. Wegen der Ausgeglichenheit sind auch die Hengste von Hengstallüren frei, deswegen gibt es wenige Wallach-Andalusier.
Wegen der oben aufgezählten Merkmale und seiner Hingabe, Ausdauer und Tapferkeit, ist er weitschichtig verwendbar. Er ist ein idealer Partner für Hobbyreiter, und auch in Dressur und Gespannfahren sehr beliebt.
Die Spanier verfügen über eine sehr reiche Reitkultur - wir können ihre Pferde in Vaquero, unter einem Rejoneador (Stierkämpfer zu Pferd), bei Stierzüchtern als Stierhüter, oder auch in der hohen Schule bewundern.
Das spanische Pferd ist in seiner Heimat zweifellos ein Nationalschatz.
 



Die Zucht des spanischen Pferdes heutzutage

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Die Zucht ist innerhalb des Verteidigungsministeriums in der Hand der Organisation Cria Caballar. Das Zentrum der Staatszucht ist in der Yeguada Militar in Jerez. Außerdem gibt es 8 staatliche Hengstdepots, wo sich insgesammt 100 Hengste befinden.
Außer der staatlichen Zucht gibt es ca. 500 registrierte Privatzüchter in Spanien. Im Ausland gibt es hauptsächlich in Südamerika und im Süden der USA grössere Zuchtbetriebe, aber auch in Europa wächst ihre Anzahl von Tag zu Tag.
Seit 1972 gibt es eine Vereinigung der Privatzüchter zur wirtschaftlichen und fachlichen Schutz, die sogenannte ANCCE. Die spanischen Züchter und die Züchter außer Spanien vereinigen sich in der Weltvereinigung FICCE. Die ANCCE und die Cria Caballar bestimmen den Rassenstandard und die Zuchtregelung.
Die P.R.E. hat keinen einheitlichen Brandzeichen, jeder Züchter besitzt einen eigenen Brand (die Hengste werden am linken, die Stuten am rechten Schenkel gebrannt). Auch der Mikrochip, der in den Hals eingesetzt wird, dient zur Identifizierung.
Die Pferde müssen mit 3 Jahren vor Fachmännern eine Zuchtprüfung bestehen. In den letzten Jahren streben die Züchter mit konsequenter Selektion danach, dass das spanische Pferd die traditionellen Merkmale beibehaltend auch den heutigen Sportkriterien entspricht. Über den Erfolg ihrer Arbeit zeugt auch die Anzahl der jungen Pferde hoher Qualität auf den morphologischen Zuchtprüfungen und die im Sport erreichten Platzierungen. 2004 gewann das spanische Team auf der Olimpiade in Athen in Dressur die Silbermedalie und Rafael Soto den 8. Platz in der Individualwertung.
 



Spanische Pferde In Ungarn

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Unsere Firma hat im Jahre 2000 für das erste mal spanische Pferde nach Ungarn gebracht. Seitdem haben wir insgesammt 12 Hengste gekauft und haben auch Hilfe bei dem Kauf zahlreicher Stuten und Hengste geleistet.
Mit unserer Zusammenarbeit konnte 2005 die erste ungarische P.R.E. Zucht gegründet werden, wo die Basis 4 ausgezeichnete Stuten mit traditionellen Blutlinien und raumgreifender Bewegung bildeten. Die ersten P.R.E. Fohlen kamen in der Frühling 2006 zur Welt.
Im Jahre 2008 haben wir unsere Pferdebestand erweitert. Wir haben 9 hoch ausgebildete Hengste und 12 Zuchtstuten von Herrn Alvaro Domecq gekauft. Die Familie Domecq ist auf der ganzen Welt bekannt und anerkannt – nicht nur wegen der Sherryproduktion – und reiten seit mehreren Generationen auf Rejoneos, auf Stierkämpfe erster Niveau. Alvaro Domecq, einer der besten Stierzüchter des Landes hat die Spanische Königliche Reitschule von Jerez gegründet, und seine Pferde demonstrieren ihre Fähigkeit nicht nur in Stierkämpfen und in der Spanische Reitschule, sondern auch im Sport. Es ist eine einzigartige Leistung, dass mehrere Pferde aus der Domecq Zucht an den olympischen Spielen mit den Mitglieder der spanischen Equipe (darunter das berühmteste Pferd ist Invasor, der 6. Platz in der Individualwertung erreichte und Team Bronze gewann) teilgenommen haben.
Unsere Stuten und Hengste tragen wichtige und seit Generationen erfolgreiche genetische Merkmale - mit den genannten, wichtige Blutlinien vertretenden Hengste kann die Zucht in Ungarn auf einem hohen Niveau weiteregeführt werden. Epona verfügt über 15 Stuten und 20 hoch ausgebildete Hengste und hat 14 Hengstfohlen, die vor der Asubildung stehen.
Der erfolgsorientierte barocke Reitstil und die Barockpferde sind wieder in die Mode gekommen, obwohl mit höheren Erwartungen. Unsere Pferde vereinen die uralte Kultur und wichtige Sporterfolge in sich.
Mit der beginnenden Zucht und die vielen, nach Ungarn gebrachten Pferde wird während der Jahre langsam die Zahl der spanischen Pferde erweitert.
Auch die neuen spanischen Blutlinien der anderen Rassen sind in unserer Heimat immer mehr bekannt. So kann neben P.R.E. auch der Hispano-Araber und der Asteca (spanisches Pferd und Quarterhorse) die in Ungarn repräsentierten Rassen verreichern.
 







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