Epona

Epona

Epona

„so werde ich beim Umsehen, ungefähr in der Mitte des Stalles, in dem Hauptpfeiler, auf dem alles Gebälke ruhte, der Vorsteherin der Ställe, der Göttin Epona, Bild gewahr, das eben mit frischen Rosen bekränzt worden.“ (Apuleius: Metamorphoses. III. 27.)

Der Name Epona gallischen Ursprungs ist die lateinische Entsprechung der keltischen Göttin der Pferde, ekuo-na, wobei die Bedeutung der Silben ekuo bzw. epo Pferd ist. Nachdem Julius Caesar Gallien erobert hatte, wurde die keltische Göttin in die römische Panteon aufgenommen. Diese Praxis war allgemein gebräuchlich: um die Konsolidierung der neu eroberten Gebiete zu fördern wurden viele Götter des eroberten Landes römisiert.

Neben dem oben zitierten Apuleius hat Iuvenalis (Satirae. VIII. 155.) und Minucius Felix (Octavianus. XXVII. 7.) auch erwähnt, dass die Ställe an der Göttin gewidmet seien und mit
Darstellungen von Epona dekoriert sind. Nach einem, aus dem 1. Jahrhundert stammenden Kalendarium, das in der Nähe von Verona entdeckt wurde ist das Fest der Göttin die sogenannte XV KALENDAS EPONAE, d. h. der 18. Dezember, der erste Tag des Winters um die Winter-Sonnenwende herum.

Die Darstellungen und die Votiv-Altäre der Göttin sind überall im gesamten Gebiet des ehemaligen Reiches zu finden. Die Mehrheit dieser Denkmäler stammen aus den Provinzen des ehemaligen keltischen Gebiets (vor allem: GALLIA LUGDUNENSIS), oder wurden an den Limes entdeckt und stammen aus militärischem Umfeld (GERMANIA SUPERIOR).
Die Denkmäler, die mit dem Militär verbunden sind, stammen von der gallische Kavallerie (ALAE), aber auch andere Reitertruppen haben Altäre für die Göttin aufgestellt, wie zum Beispiel die Soldaten der kaiserlichen Reiter-Garde (EQUITES SINGULARES AUGUSTI). Im Gebiet des heutigen Ungarns, in Szentendre gab es eine römische Festung (ULCISIA CASTRA), an deren Altar der Name der Göttin zu lesen ist: EPONAE REGINAE, d. h. Königin Epona. Der Anschrift stammt von Iulius Victor, der reiterliche Fahnenträger der Bogenschützer (IULIUS VICTOR EQUES VEXILLARIUS COHORTIS NOVA SEVERIANAE GORDIANAE SURORUM SAGITTARIORUM), die hier stationiert waren um 241 n. Chr. G. herum.

Diese Darstellung und Schilderung manifestiert sich in zwei verschiedenen Formen: die Göttin ist entweder an einem Pferd dargestellt – diese Form ist am meisten in Mittel-Gallien typisch, oder zwischen Pferde und Fohlens stehend, oder am Thron sitzend, das vor allem in den Ost-Gallischen und in den Rheinischen Territorien, in der Donau-Gegend, in Italien, in Hispanien und in den Britannischen Gebieten verbreitet ist. Diese letztere Variante, die sitzende Epona-Figur hat einen Obstkorb oder eine Hund-Figur im Schoss, aber die Göttin ist auch mit verschiedenen Vögel, die auf ihrem Knie erscheinen und ein oder zwei Hunde an ihrer Seite geschildert.
Bei beiden Varianten ist es charakteristisch, dass die Göttin ein Füllhorn und eine Patera (eine breite, flache Trinkschale) im Hand hält. An eine Marmorplatte, die aus Dacien stammt und heute in dem Museum der Schönen Künste zu sehen ist, ist eine Darstellung der Göttin Epona zu betrachten, an der die Göttin in langer Kleidung am Thron sitzt und seine Hände an den Nacken zweier Fohlen ruhen. Am meisten erscheint die Göttin nicht an Darstellungen, sondern eher an Inschriften – vor allem an Votiv-Altäre, die den Namen EPONAE, DEAE EPONAE (an die Göttin Epona), EPONAE AUGUSTAE (an die erhabene Epona), EPOANE REGINAE (an die Königin Epona) tragen. An einem Votiv-Altar aus einem öffentlichen Gebäude in Aquincum ist bruchstückhaft die folgende Name zu lesen: EPONAE AUGUSTAE.
 



Firmengeschichte

Die Epona GmbH wurde 1990 gegründet. Unsere Firma war Gründer und Betreiber des 1992 gebauten Epona Reiterdorfes in Hortobágy und war auch Besitzer des berühmten Gestüts von Hortobágy.


Ab 1991 wurden in diesem, aus ca. 400 Pferden bestehenden Gestüt auch Sportpferde gezüchtet - in Kooperation mit dem Holsteiner Verband. Während dieser Zeit haben wir in mehreren Reitdisziplinen internationale und nationale Meisterschaften veranstaltet. Unsere Sportler, die Mitglieder des Ungarischen Nationalkaders, waren in dem Fahrsport, an Dressur- und Springturniere erfolgreich.


Seit dem Jahre 2000 haben wir für das erste mal in Ungarn spanische Pferde importiert. Ein Jahr später haben wir eine neue Reitanlage ausgebaut in der Nähe von Budapest - seitdem beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Verbreitung, Zucht und Ausbildung von spanischen Pferde in Ungarn.


Unsere Firma hat während diesen Jahren viele Kontakte in Spanien und in der Welt des spanischen Pferdes ausgebaut. Wir sind Mitglieder der ANCCE (Zuchtverband des spanischen Pferdes) und haben Kontakt zu allen Organisationen, die mit dem spanischen Pferd zu tun haben (Verband der Hispano-Araber, Asteca,).


Wir stehen in enger Verbindung mit mehreren spanischen Züchtern, Tierärzten, Pferdetransportfirmen, Rejoneadoren und mit der Spanischen Reitschule in Jerez und deren Reitern.


Mit diesen Kontakten versuchen wir die reinrassigen spanischen Pferde, die dazu gehörende Reiterkultur und die neuen Rassen, die aus spanischem Blute entstehen in Ungarn zu verbreiten. Unser Ziel ist die Zucht des spanischen Pferdes in Ungarn zu helfen, diese Kultur zu bereichern und auf einem hohen Niveau zu halten.
 





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